david bláha

Archiv für Februar, 2009

The Right Tool for the Right Job

Mittwoch, 18. Februar 2009

Hinweis: Dieser Beitrag sollte ursprünglich ein Kommentar zu Importweltmeister sein. Aufgrund seines Umfangs sorgt er aber nun an dieser Stelle für meinungslastige Abwechslung.

StudiVZ ist zwar eine vorsätzliche Kopie (wenn nicht teilweise sogar Raubkopie) von Facebook, welche sich aber nur auf die Oberfläche beschränkt. Ich möchte fast sagen: Zum Glück, denn so kann man dabei zusehen, wie sich Spreu von Weizen trennt. Über die Jahre ist von verschiedenen Seiten viel Geld in StudiVZ investiert worden, welches bisher allerdings kaum in die Entwicklung von neuen (und schon gar nicht originellen) Features geflossen zu sein scheint.

Vom von der FAZ für 2008 prophezeiten “Duell des Jahres” (Facebook gegen StudiVZ) war nicht viel zu spüren: StudiVZ musste die “gesamte Softwarearchitektur” umschreiben, was vermuten lässt, dass es ursprünglich schlecht programmiert war. Vor über einem Jahr angekündigte “Schnittstellen für externe Entwickler” gibt es so weit ich weiß nach wie vor nicht. Und auch die Zahl der neuen Funktionen, die sich über die neue Architektur “viel schneller entwickeln” lassen sollten, beschränkt sich bisher nur auf den ein halbes Jahr nach Facebook Chat veröffentlichten Plauderkasten.

Vermutlich setzt StudiVZ eher auf die Gründung von Ablegern im europäischen Ausland sowie auf die Eröffnung von separaten Plattformen mit anderen Zielgruppen, aber identischer Funktion. (Welche dann zum Teil wiederum umständlich miteinander verknüpft werden müssen.) Für Sozialnetzwerker, die sich alltäglich auch online austauschen, bleibt somit Facebook das mit Abstand bessere Werkzeug.

Importweltmeister

Dienstag, 17. Februar 2009

Beim größten wahrscheinlich zweitgrößten möglicherweise größten sozialen Netzwerk der Welt (Facebook) hat man viele Möglichkeiten, sein “richtiges Leben online zu zeigen, faktische Informationen über sich selbst bereitzustellen und gesicherte Interaktion mit seinen Freunden zu betreiben“ (frei nach VentureBeat). Das funktioniert meinem Eindruck nach ziemlich gut, wenn auch anfangs ein wenig unübersichtlich.

Eines der  dafür praktischen Hilfsmittel, vielleicht sogar das praktischste, ist jedoch unverständlicherweise gut versteckt: Das Importieren. Es ermöglicht das Verknüpfen von diversen Webdiensten, wie z.B. YouTube, Flickr oder einem Blog, mit dem eigenen Facebook-Profil. Dinge, die man in diesen Diensten tut, tauchen dann als Meldungen im eigenen Profil auf, so dass auch Facebook-Freunde darauf aufmerksam gemacht werden.

facebookimport

Gefunden werden kann das Importieren auf der eigenen Profilseite in einem Menü, das sich über einen Klick auf einen kleinen Pfeil nach unten öffnen lässt.

Ich hoffe, dass diese Funktion zukünftig bekannter und der bereits vorhandene rege Austausch bei Facebook so weiter gefördert wird!