Die Archäologie geliebter Musik

Screenshot: Last.fm Die Social Music-Software last.fm verfügte von Anfang an — also: seitdem ich denken kann — über eine Funktion, deren tieferer Sinn partout unerschlossen blieb: Während man hört, kann man mit einem Mausklick das aktuelle Lied "lieben", also einer Liste von Liedern hinzufügen, die eine ganz besondere Bedeutung haben oder die man einfach nur vortrefflich findet.

Die Daten verschwanden anschließend irgendwo in den Tiefen der riesigen Gewölbe von last.fm: Einen Nutzen konnte man nicht daraus ziehen. Etwas sehr nahe liegendes schafft jetzt jedoch favtape.com damit: Ein Mixtape! Und zwar eines, dass man sich sofort anhören kann.

Interessanter Nebeneffekt ist dabei, dass die im Mixtape enthaltenen Lieder zum Teil Remixe sind; so eröffnen sich einem auch als Schöpfer des Mixtapes neue Perspektiven.

Ein Gedanke zu „Die Archäologie geliebter Musik

  1. Last.fm bietet Abonnenten die Möglichkeit ihre Lieblingslieder anzuhören. Ich selber nutze dieses kostenpflichtige Feature nicht, vermute aber, dass der „Lieben“-Button auch dafür gut ist. Ansonsten wird der Knopf wohl einen Multiplikator oder sowas auf den Wert des aktuellen Lieds anwenden und so etwas Kontrolle über das eigene Profil an den Nutzer geben.

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